Was sind Ziviltechniker?

Ziviltechniker (ZT) sind selbständig tätige Planer und Berater auf dem Gebiet des jeweils  
absolvierten akademischen Studiums und auf Basis einer vom Bundesminister
für Wirtschaft und Arbeit verliehenen Befugnis.

Ausschließlich Mitglieder der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten
sind ermächtigt, diese Berufsbezeichnungen zu führen.

ZT treten im gesamten von ihrer Befugnis abgedeckten Fachgebiet zum Beispiel als
Planer, Berater, Gutachter, Aufsichtsorgane oder Projektabwikler auf und dürfen
den Auftraggeber berufsmäßig vor Behörden vertreten.


Stärken der ZiviltechnikerInnen   
 
Hohe Sachkenntis: 
     Die kreativen und geistigen Leistungen der Ziviltechniker beruhen auf  qualifizierter
     akademischer Ausbildung und einer Berufsprüfung.

Unabhängigkeit:
     Die Unabhängigkeit der ZT von den Ausführenden erlaubt die ausschließliche
     Orientierung an der bestmöglichenPlanungsqualität im Dienste der Bauherrn.
     Frei von Herstellerinteressen wird nach optimalen Lösungen und kostengünstigen
     Umsetzungen gesucht.

Individualität:
     Planung ist eine persönliche Dienstleistung, das Gegenteil von Massenfertigung.
     Auftraggeber/innen bekommen eine Lösung, die für ihre Verhältnisse maßgeschneidert ist
     und auf ihre individuellen Bedürfnisse eingeht.

Parteienvertretung:
     Keine Sorge um Vollmachten, kein Suchen nach der aktuellen Rechtslage und
     dem Stand der Technik; dafür stehen die befugten und beeideten Expert/innen.
     Im Verwaltungsverfahren sind die ZT die Schnittstelle zwischen dem Fachwissen
     des Technikers und dem juristischen Regelungsgeflecht.

Verschwiegenheitspflicht:
     ZT sind gesetzlich zur Geheimhaltung aller Details, die sie im Zuge der Auftragsabwicklung
     erfahren, verpflichtet.